Herrad Schenk

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Raimunds Schwestern

Ohne ersichtlichen Grund nimmt sich die Mutter von vier erwachsenen Kindern auf einer Kreuzfahrt durchs Mittelmeer das Leben. In das verwaiste herrschaftliche Haus am Hang zieht die geschiedene und promovierte Tochter Cordula ein: Sie nimmt vom Haus Besitz, das Haus nimmt von ihr Besitz. Beim Aufräumen und Entrümpeln werden frühe Erinnerungen wach, Vermutungen verdichten sich zu einer Familienchronik und Familientragik. Zurückgekehrt zu den Wurzeln des eigenen Lebens, ausgehend vom Haus der Kindheit, wird die Geschichte einer scheinbar ganz normalen Familie erzählt, in der Stärke und Disziplin als stärkste Tugenden galten. Hauptsächlich Frauen haben hier gelebt. Alle Geschwister, Amelie, Sonja und Raimund kehren noch einmal zu Cordula zurück ins alte Haus. Welches Geheimnis am Ende offenbar wird, erzählt Herrad Schenk in einem temporeichen Roman, der wie ein Krimi beginnt und zum Spiegel für unsere Gesellschaft wird.

"Ein moderner deutscher Familienroman, der illustriert, wie brüchig heute die Werte überkommener Gemeinschaftsformen sind. Im Mittelpunkt steht ein Haus: die Schönausche Villa im rheinischen Städtchen Grundlach. Drei Generationen der Familie Sternberg haben hier gelebt, und wenn die Wände reden könnten, hätten sie einige düstere Geheimnisse zu verraten...... Herrad Schenk kann spannend und stilistisch sauber erzählen. Vergangenheit und Gegenwart sind so kunstvoll verschlungen, daß der Leser nie das Interesse verliert. Und ihr Plot stimmt, soziologisch, psychologisch und erzählerisch."
Irmela Brender im Süddeutschen Rundfunk