Herrad Schenk

Home Home
Home
Lesungen - VortrÀge Lesungen - VortrÀge
Lesungen - VortrÀge

Wieviel Mutter braucht der Mensch?

Noch nie zuvor in der Geschichte haben Frauen so viel FĂŒrsorge- und Erziehungsleistung auf so wenige Kinder konzentriert - und doch haben sie noch niemals so viele SchuldgefĂŒhle gehabt wie heute. - Eigentlich sollte den Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie leichter fallen als frĂŒher, da sie doch weniger Kinder bekommen und es viele Teilzeitarbeitsmöglichkeiten gibt. TatsĂ€chlich ist das Gegenteil der Fall: die Mutterrolle ist anstrengender und anspruchsvoller denn je. Dies hĂ€ngt - paradoxerweise - damit zusammen, daß das Muttersein heute frei gewĂ€hlt ist und die Mehrheit der Kinder bei uns Wunschkinder sind. Herrad Schenk zeigt in diesem Buch in einem kurzen historischen und sozialpsychologischen Abriß, was sich im VerhĂ€ltnis der Eltern zu ihren Kindern und im Umfeld von Erziehung verĂ€ndert hat, sie macht die Ursachen vieler Probleme heutiger MĂŒtter sichtbar - und sie empfiehlt vor allem Gelassenheit im Umgang mit Kindern und den vielen ErziehungsratschlĂ€gen, die Frauen heute von allen Seiten gegeben werden.

"Die Frage, die die Autorin (Sozialpsychologin und Schriftstellerin) zum Titel erhebt, ist wohl nicht eindeutig zu beantworten. Mutig ist allerdings der Tabubruch, mit dem sie die unerschöpfliche Mutterliebe, die vor allem durch die Psychoanalyse fĂŒr das GlĂŒck des Kindes verantwortlich gemacht wurde, als fragwĂŒrdig entlarvt."
Publik Forum

"Die LektĂŒre dieses Buches ist empfehlenswert - nicht nur, weil es erleichternd und beruhigend fĂŒr jede Mutter sein wird zu hören, daß sie nicht allein fĂŒr ihr Kind verantwortlich sein muß. Es ermuntert uns Frauen auch zu individueller Selbstentfaltung, die ohne Schaden fĂŒr das Kind gelebt werden kann."
Welt der Frau, Wien